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Lisa Scholz
Sozialarbeiterin


Tel. 0 33 81.764 270 l ehrenamt@spz-brb.de 

Erfahrungen, die Dir keiner mehr nimmt... :)

Erfahrungsberichte und Zitate unserer Ehrenamtler:

Einkaufsfahrt mit Frau Richter

Einmal im Monat ging es mit den alten Damen zur Einkaufsfahrt ins Beetzseecenter, weil sie im Rollstuhl sitzen und auch einige Sachen alleine besorgen möchten. Außerdem sahen sie mal wieder etwas Neues.

Morgens gegen 09:00 Uhr wurden sie aus den Zimmern abgeholt. Ich fuhr meistens mit Frau Richter, die mich schon mit hallo begrüßte und sich freute, dass wir gemeinsam unterwegs waren. Mit dem Kleinbus ging es zum Center und schnell waren wir am Fischstand vorbei, der erst zum Schluß in Augenschein von uns genommen wird. Im Center ging es bei Gemüse und Blumen los, wo es auch immer was einzukaufen gab. Besonders Blumen wurden kritisch angekuckt, ob nicht zu alt, bevor sie genommen wurden. Es war nicht immer einfach, zwischen den Regalen die Kurve zu kriegen. Aber mit „huch“ und „ach“ meisterten wir die Lage.

Das Lustigste war, wenn wir uns bei den Textilien über Mode und frühere Zeiten unterhalten konnten. Auch wurden Pullis und Shirts mal so an den Körper gehalten mit der Bemerkung: „Eigentlich habe ich ja schöne Sachen im Schrank, was die heute alles so anziehen.“.

Weiter ging es dann zu den Süßigkeiten und anschließend zu Toilettensachen, die ja ständig benötigt wurden. Dann haben wir es uns beide bei den Parfums gutgehen lassen. Haben ausprobiert und geschnuppert. Mit dem abschließenden Kommentar Frau Richters: „Man hört uns nicht, man riecht uns schon von Weitem.“.

Weiter ging es dann zum Schmuck. Sie brauchte einen schönen Ring für ihre nicht mehr ganz schönen Finger (über 90 Jahre). „Den muss ich dann verstecken vor meiner Tochter, die würde den Ringkauf nicht verstehen.“ So gingen wir dann die Ständer mit dem Schmuck durch und kauften eine Kette und einen schönen Ring. Ihr verschmitztes und glückliches Lächeln werde ich nie vergessen. Der Ring wurde immer wieder angeguckt und ich musste bestätigen, wie schön er war. So hatten wir dann alles eingekauft und zogen hochbepackt durch die Kasse. Draußen setzten wir uns alle gemeinsam hin und sie aß noch ein Hackepeterbrötchen und trank dazu ihren Most. Dann fuhren wir zum Fischstand und zwei geräucherte Butterfischfilets mussten mit.

Als wir mit dem Auto wieder im Heim ankamen und ich sie auf ihr Zimmer brachte, alles auspackte auf den Tisch und mich verabschiedete, strahlte sie mich an und fand, dass es ein sehr schöner Einkaufstag war und bis zum nächsten Mal.

Es waren noch viele Einkaufstage und viele Stunden, wo man sich im Umfeld des Heimes sah und bei anderen organisierten Angelegenheiten.

An die gemeinsamen schönen Stunden als Ehrenamtler, ob bei Veranstaltungen, Kreativstunden, Feiern oder Fahrten erinnert man sich gerne und wird motiviert durch strahlende Augen und durch ein Lächeln, weiterzumachen. Es ist ein schönes Gefühl anderen Menschen eine Freude zu machen und zu wissen, man wird gebraucht!

Ute Meierewert
Ehrenamtlerin

Erfahrungsbericht von Ehrenamtlerin Ute Meierewert

Auswertung Umfrage Ehrenamt Haus "Clara Zetkin"